Sitt und Tracht der Alten wollen wir erhalten

Die Tracht ist zeitlos – wertvoll – bodenständig!

Der Isargau pflegt grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Trachten

Die Gebirgstracht, im Sinne der Erhaltung, festgelegt in den Statuten von 1883 – ausgehend von Lehrer Vogl in Bayrischzell.
Die Volkstracht – als Ausdruck einer Region in der wir leben, eine gewachsene Bürger und Bauernkleidung.

Trotz einer großen Vielfalt unserer derzeitigen von Mode beeinflussten Kleidung ist die Tracht in original Formen erhalten geblieben.
Denn am Gwand sieght ma wo ma her kimmt und wo ma hi ghert!
Auf den nächsten Seiten erhalten Sie Einzelheiten zu den Gebirgstrachten und Volkstrachten.
Die Trachtenerhaltung und Trachtenpflege ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Trachtenverbandes. In den Richtlinien der Vereinigten Bayerischen Trachtenverbände für die Trachten- und Heimatpflege heißt es: „Die Pflege der bodenständigen Tracht ist die allererste Aufgabe eines Trachtenvereins. Dazu gehören die Festtagstrachten in den historischen und erneuerten Formen und die Trachtenkleidung im Alltag. Die Tracht soll in allen Bestandteilen ihre Echtheit und Sauberkeit aufweisen, in ihrer Gestaltung den guten Sitten der Heimat entsprechen, soweit als möglich in Handarbeit hergestellt werden.“ In diesen Sätzen ist alles enthalten, wonach sich die Trachtenträger, Trachtenvereine, Hersteller und Interessierte richten sollen. Die Mitglieder der Trachtenvereine haben nie viel nach dem „Warum“ gefragt. Für sie ist die Tracht ihr Gewand. „Weil’s so der Brauch ist“ kann man höchstens hören, wenn man diese Frage stellt. Für die Trachtler lautet die Aufgabe: Die Tracht der Alten zu erhalten! Auf den nächsten Seiten wollen wir die Trachtenvielfalt im Isargau präsentieren und viel Wissenswertes zu unserer Tracht beitragen, denn es ist unsere Aufgabe all denen die ihre Heimat lieben durch eine lebendige Tracht im Alltag und bei allen festlichen Anlässen eines Jahres den Anforderungen gerecht zu werden.