Unsere Aufgabe ist Traditionen und Brauch zu pflegen und zu bewahren.

Bräuche erzählen uns Geschichten von Gemeinschaften und deren Traditionen.

Bräuche sind Ausdruck der Tradition, sie stärken nicht nur den Zusammenhalt innerhalb einer Gruppe, sondern sollten auch erhalten und gepflegt werden. Aber Brauchtum ist viel mehr, es ist das was Eltern ihren Kinder mit Liebe weitergeben, was Gemeinschaften zusammenschweißt. Brauchtum und Tradition darf nichts altes festgefahrenes sein, es wird lebendig dadurch das man es lebt und auch in den Alltag einfließen lässt. Wir Trachtler haben es uns zur Aufgabe gemacht Brauchtum und Tradition zu pflegen, lebendig zu halten und an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, ist es wichtig sich die Zeit zu nehmen innezuhalten und sich seiner Wurzeln zu besinnen.

„Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht das Bewahren der Asche“

Schreibt dem Brauchtumswart unter
brauchtum@isargau.de

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VOLKSTANZ UND SCHUHPLATTLER
Kraft und Schneid braucht der Bursch, wenn er das Dirndl seiner Wahl
mit einem Schuhplattler beeindrucken will

Das Werben um eine Partnerin und Ausdruck der LEBENSFREUDE ist wohl der Ursprung des Schuhplattelns. Aufzeichnungen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts belegen die Tradition, die wir heute noch in etwas abgewandelter Form pflegen. Dass auch ein Schuhplattler gewissen Regeln unterworfen wurde, liegt nun mal in der Natur des Menschen, sich mit anderen zu messen. Egal ob Alt oder Jung, mitmachen kann bei uns jeder, denn bei uns wird „Spaß an der Freud“ groß geschrieben!

Unsere Gauplattler
Schreibt uns unter
vorplattler@isargau.de

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Matthias Wiesheu
1.Gauvorplattler

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Florian Bergweiler
2. Gauvorplattler

hemmer

Roland Hemmer
3. Gauvorplattler

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DAS PREISPLATTELN
ist eines der wichtigsten Veranstaltungen für Gauvorplattler, aber was tut den ein Vorplattler denn noch so?
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Auch wenn mancher es kaum glauben möchte,
Volksmusik gibt es das ganze Jahr!

Von der fetzigen Polka, bis zum schneidigen Platter oder
verrecktem Zwiefachen wird alles gespielt.

Nur in der Advents-, bzw. Vor-Weihnachtszeit hört auch der „moderne Mensch“ Volksmusik, weil sie so „gemütlich“ ist und eine heimelige Stimmung verbreitet. Viele Gruppen üben zwar das ganze Jahr über, aber „gebraucht“ werden sie nur in der Weihnachtszeit. In Kaufhäusern, auf Weihnachtsmärkten, sogar zu Firmen- und Vereins­weihnachtsfeiern werden Stubnmusik- und Gesangsgruppen geladen, um diese festliche und feierliche Stimmung zu verbreiten. Sogar manch moderner Radiosender greift am Heiligen Abend auf die traditionelle bayerische Volksmusik zurück um die Zeit, bis das Christkindl kommt zu verkürzen. Schade, dass die meisten Menschen sich außerhalb der Weihnachtssaison von dieser Musik ausgrenzen, denn Volksmusik ist nicht immer nur staad und brav und nett. Die Art der Musik ist stark durch den kirchlichen Jahresablauf bestimmt. In der Adventszeit (auch wenn es mancher schon vergessen hat, die „kleine“ Fastenzeit), ebenso wie in der Fastenzeit (vor Ostern) wird nicht getanzt, dadurch gibt es keine schmissige Musik, die einen dazu auffordert oder eventuell „verführt“. ABER im restlichen Jahreslauf geht’s auf!

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Die Bretter, die die Welt bedeuten, liegen nicht nur auf den Bühnen großer Theater

mit viel Kreativität gestalten Laiendarsteller Theateraufführungen.

Laienspiel oder Laientheater bezeichnet Theateraufführungen durch nicht speziell ausgebildete und nicht bezahlte Darsteller. Im Mittelpunkt steht kein Erwerbsinteresse, sondern das Vergnügen an der künstlerischen Betätigung.

Die Bretter, die die Welt bedeuten, liegen nicht nur auf den Bühnen großer Theater, sondern auch in vielen unserer Trachtenvereine. Sie vermitteln und pflegen im gemeinsamen Spiel bayerische Lebensfreude, Brauchtum und die regionale Mundart. Damit erhält man kulturelle Lebensgewohnheiten und fördert auch das gesellige Beisammensein unter den Mitgliedern.

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MUNDARTEN
Regionaler Dialekt ist immer ein sprachliches Zeugnis unser Vorfahren, wir halten es lebendig!

Das sagt Herr Prof. R. Widmann:
Wenn a Kind sei Hoamatsproch ned scho kennt, wenn’s in d’ Schui kimmt, dann is’s eigendle scho z’spat. Mundart is a Privileg. Is was Kostbars. „Boarisch – des konnst net lerna und net studiern, im Herzen drin, da muasst as spürn.”

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Mundarten (Dialekte) sind keine schlecht, falsch oder liederlich gesprochenen Ausdrucksformen des Hochdeutschen. Sie sind sprachliche Zeugnisse unserer Vorfahren und über Jahrhunderte lebendig geblieben.

Vor allem in der jetzigen Zeit ist es wichtig, mit Kindern im regionalen Dialekt zu reden, den regionalen Dialekt schmackhaft zu machen, denn Dialekt funktioniert wie eine zweite Muttersprache. Die Dialekte sind an mehr oder weniger große Landschaften gebunden, sie werden vorwiegend gesprochen und sind über lange Zeiträume recht stabil. Unsere heutige deutsche Hochsprache hat sich allmählich aus verschiedenen Mundarten entwickelt.

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